Kontakt | Intranet | Impressum  |
| Login
 


Gleichgerichtete Staatspresse


Beispiel einer harmlosen Aussage von Meuthen
Im Folgenden wird anhand einer eigentlich harmlosen Aussage von dem Bundessprecher der AfD Prof. J├Ârg Meuthen belegt, dass die Staatspresse gleichgerichtet ist und inhaltliche Aussagen systematisch verf├Ąlscht oder verzerrt. Prof. Meuthen ist f├╝r seine Besonnenheit und sachorientierte Politik bekannt. Am 30.8. 2016 sagte er bei bei einer Wahlkampfveranstaltung in Mecklenburg-Vorpommern:
"Wenn die NPD vern├╝nftige Vorschl├Ąge macht, w├╝rden wir genauso wenig gegen sie stimmen, wie wenn das bei den Linken der Fall w├Ąre."
Diese Aussage beinhaltet keinerlei Anerkennung von politischen Ausrichtungen der NPD oder der Linken. Sondern es geht hier ausschlie├člich um Fragen der konkreten Politik. Meuthen sagte diesbez├╝glich ferner: "Man muss in einem Parlament in der Sache abstimmen". Wie die nachfolgenden Medien-Zitate belegen, entspricht dies nicht die Meinung der Staatsmedien. Wie gleichgerichtet wurde in allen ihren Schlagzeilen lediglich ein Aspekt, n├Ąmlich eine Zusammenarbeit von der AfD mit der NPD betont und h├Ąufig polemisch falsch wiedergegeben. Und bereits der Begriff "Zusammenarbeit" ist verf├Ąlschend. Denn zu einer Zusammenarbeit geh├Ârt das koordinierte Handeln mit einem bestimmten Zweck. Dies wurde von Meuthen aber nie angesprochen oder gew├╝nscht. Die Medien in Deutschland sind anders als in der NS-Zeit nicht gleichgeschaltet, denn dazu w├╝rde eine zentrale Zensurbeh├Ârde geh├Âren, die es in Deutschland nicht gibt. Aber es ist auffallend, dass scheinbar alle Medien in die gleiche Richtung gehen, n├Ąmlich f├╝r die Altparteien (CDU/CSU, SPD, Gr├╝ne ...) Stellung ergreifen und einen Newcomer, der ihnen unbequem ist, n├Ąmlich die AfD, bek├Ąmpfen. Diese Ausrichtung ist staatskonform und unterst├╝tzt die Regierungspolitik. Dies ist u.a. daran zu sehen, dass in den Medien zu Hochzeiten der Willkommenskultur f├╝r Migranten keine abweichenden Stimmen ver├Âffentlicht wurden. Es ist klar, dass sich f├╝r eine b├╝rgerliche Partei, wie die AfD, eine Zusammenarbeit mit einer staatsfeindlichen Partei verbietet. Es kommt vielmehr darauf an, zu der eigenen Meinung zu stehen, sie zu vertreten und als richtig zu verstehen. So ist die eigene Meinung unabh├Ąngig von der Meinung anderer. Nach den unten angef├╝hrten Medienbeitr├Ągen, erscheint es aber so, dass eine demokratische Partei im Parlament stets und ausnahmslos gegen Antr├Ąge der NPD Stellung beziehen muss. Dies ist Unfug, wie folgendes Beispiel zeigt: Wenn die NPD beispielsweise f├╝r eine Umgehungsstra├če um einen beliebigen Ort w├Ąre, so k├Ânnte sie aus taktischen Gr├╝nden den Antrag entgegengesetzt, also gegen die Umgehungsstra├če, formulieren. Nach Wunsch unserer Medien, m├╝ssten die Altparteien gegen die NPD und somit f├╝r die Umgehungsstra├če stimmen. So h├Ątte die NPD ihr Ziel erreicht. Der eigene Standpunkt darf also nie als eine grunds├Ątzliche Ablehnung der Meinung einer anderen Partei formuliert werden, da man sich dadurch auch (wenn auch negiert) von der Meinung der anderen Partei abh├Ąngig macht. Nun zu den Schlagzeilen der Medien:

Schlagzeile beim Handelsblatt.com
www.handelsblatt.com/politik/deutschland/landtagsw ...


Spiegel.de
Bei Spiegel.de lautete die entsprechende Schlagzeile:
Parteichef Meuthen: AfD w├╝rde im Schweriner Landtag auch die NPD unterst├╝tzen
www.spiegel.de/politik/deutschland/joerg-meuthen-a ... Eine weitere ├ťberschrift lautete: AfD und NPD in Mecklenburg-Vorpommern: Alles, was rechts ist Mit der Unterschlagzeile:
Die AfD k├Ânnte bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern ein sattes Ergebnis erreichen. Doch die Debatte ├╝ber eine m├Âgliche Unterst├╝tzung f├╝r Antr├Ąge der NPD sorgt f├╝r Unruhe - und freut die Konkurrenz.
www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-kurs-zur-np ...

Die folgende ├ťberschrift gab es unter Zeit.de
Unter Zeit.de gab es diese ├ťberschrift:



www.zeit.de/news/2016-08/31/deutschland-afd-chef-m ...


Verf├Ąlschung unter n-tv.de
Unter n-tv.de lautete die ├ťberschrift:
Kuscheln mit Rechtsextremen Wie die AfD die NPD aussticht:
Der einleitende Absatz des Beitrags lautet:
Die AfD k├╝ndigt an, dass sie in Mecklenburg-Vorpommern auch Antr├Ągen der NPD zustimmen w├╝rde. Vor der Landtagswahl demonstriert die Partei gr├Â├čtm├Âgliche Offenheit nach Rechtsau├čen. Die Taktik d├╝rfte aufgehen.
www.n-tv.de/politik/Wie-die-AfD-die-NPD-aussticht- ... Aus der Aussage von Meuthen lie├če sich genauso gut die ├ťberschrift formulieren, dass die Partei eine gr├Â├čtm├Âgliche Offenheit nach Linksau├čen habe.


Besonders schlimme Hetze auch unter RP-Online.de
Die RP-Online titelt:
Kooperation mit der NPD Die AfD entlarvt sich selbst
Zitat:
Das ist eine neue Qualit├Ąt in Sachen Rechtspopulismus: Indem AfD-Chef J├Ârg Meuthen angek├╝ndigt hat, bei einem Wahlerfolg in Mecklenburg-Vorpommern am Sonntag auch mit der rechtsextremen NPD kooperieren zu wollen, r├╝ckt die "Alternative f├╝r Deutschland" weiter nach rechts.
www.rp-online.de/politik/deutschland/kooperation-m ...

ZDF: Auch hier systematische Verf├Ąlschung
Das ZDF titelt online:
AfD w├╝rde in Schwerin auch mit NPD Politik machen
Schulterschluss der Rechtsextremen und Rechtspopulisten? Die AfD w├╝rde bei einem Wahlerfolg in Mecklenburg-Vorpommern auch mit der NPD Politik machen. Bei "vern├╝nftigen Vorschl├Ągen" der NPD w├╝rde seine Partei diesen auch zustimmen, sagte AfD-Chef Meuthen.
Hier wurde der zweite Aspekt Meuthens Aussage, n├Ąmlich die Unterst├╝tzung von Vorschl├Ągen der Linke verschwiegen.

Ferner schreibt heute.de:
"AfD-Bundeschef J├Ârg Meuthen h├Ąlt eine strikte Abgrenzung seiner Partei von der rechtsextremen NPD in Mecklenburg-Vorpommerns Landtag nicht f├╝r erforderlich."
www.heute.de/vor-landtagswahl-mecklenburg-vorpomme ...
Um in einer bildlichen Botschaft die Verbindung von AfD mit der NPD noch zu betonen, wird ein Pfosten mit Plakaten beider Parteien gezeigt.


Tagesschau.de
Die gleiche Verf├Ąlschung auch unter Tagesschau.de:
AfD-Chef offen f├╝r NPD-Vorschl├Ąge Gemeinsames Abstimmen mit der NPD - f├╝r AfD-Chef Meuthen ist das vorstellbar. Seine Partei w├╝rde im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern f├╝r "vern├╝nftige Vorschl├Ąge" der Rechtsextremen votieren. SPD und Gr├╝ne reagierten emp├Ârt.
www.tagesschau.de/inland/meuthen-npd-101.html


Hannoversche Allgemeine Zeitung
Die Haz betitelte:
AfD will NPD unterst├╝tzen Urspr├╝nglich wollten alle Fraktionen des Landtags in Mecklenburg-Vorpommern konsequent gegen Antr├Ąge der NPD stimmen. Nur die AfD kann sich die Unterst├╝tzung der rechtsextremen Partei vorstellen.
www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/La ...


S├╝ddeutsche Zeitung
Die ├ťberschrift bei der SZ lautete:
Meuthen:AfD w├╝rde im Schweriner Landtag auch die NPD unterst├╝tzen
www.sueddeutsche.de/politik/landtagswahl-in-meckle ...


FAZ
|Mecklenburg-Vorpommern Meuthen: AfD w├╝rde in Schwerin auch mit NPD stimmen Am Sonntag wird in Mecklenburg-Vorpommern gew├Ąhlt. Die AfD kommt in Umfragen auf 21 Prozent. Der Bundesvorsitzende Meuthen blickt schon weiter - auch auf eine m├Âgliche Unterst├╝tzung der rechtsextremen NPD.
www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-mecklenburg-vo ...


Stuttgarter Zeitung
AfD w├╝rde in Schwerin auch mit NPD stimmen Die AfD kann sich bei einem Wahlerfolg in Mecklenburg-Vorpommern auch eine Unterst├╝tzung der rechtsextremen NPD im Landtag vorstellen. Das best├Ątigte der Bundesvorsitzende der rechtspopulistischen Partei, J├Ârg Meuthen.
>www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.afd-bundeschef-m ...


Hamburger Abendblatt
Das Hamburger Abendblatt tut auch einen Tag nach der Skandal├╝berschrift alles f├╝r die ├ťberschrift und behauptet sogar das Gegenteil von Meuthens Aussage:
AfD-Chef kann sich Zusammenarbeit mit NPD vorstellen Erst konnte er sich eine Unterst├╝tzung der NPD vorstellen, nun distanziert er sich davon wieder: Der AfD-Vorsitzende J├Ârg Meuthen lehnt eine Zusammenarbeit mit der rechtsradikalen Partei ab. "Wir haben eine ganz klare Abgrenzung zu allen extremistischen Positionen und Parteien", sagte er am Donnerstag im Deutschlandfunk. Die NPD sei eine solche Partei. "Die AfD wird niemals mit Extremisten paktieren, kooperieren oder zusammenarbeiten."
Bemerkenswert ist, dass das Abendblatt selbst Meuthen mit den Worten zitiert, dass die AfD nie mit der NPD zusammenarbeiten werde, w├Ąhrend die ├ťberschrift das Gegenteil verspricht www.abendblatt.de/politik/article208157643/AfD-Che ...


Bremer Weserkurier
Im Weserkurier lautete die ├ťberschrift:
AfD-Bundeschef Meuthen: AfD w├╝rde in Schwerin auch mit NPD stimmen
www.weser-kurier.de/werder/werder-ii_artikel,-AfD- ...


Bearbeite Eintrag



 
© 2016 alternative-infos.de | ulrichneymeyr.de | Disclaimer | Impressum | Seitenliste |